Büro-Jubiläum

Diese Woche habe ich den Kalender gesehen und festgestellt, dass eigentlich gefeiert werden muss: Seit ziemlich genau 5 Jahren gibt es nun mein Abgeordnetenbüro in der Neustadt in Landshut! Irre, wie schnell die Zeit vergangen ist. Wenn ich mich zurückerinnere an die erste Wochen: Die ersten Tage hatten wir kein Telefon und kein Internet, die Möbel waren Leihmöbel. Nach 2 Wochen kamen die richtigen Büromöbel und wir mussten alle Computer wieder abstöpseln und den Kabelsalat hinterher wieder entwirren.

Die Wände waren ziemlich kahl und überhaupt war viel mehr Platz im Büro… Es ist unglaublich, was sich alles in 5 Jahren ansammelt, mittlerweile könnte ich eigentlich anbauen.

Die Arbeit geht los

Diese Woche ging es richtig los: Die Ausschüsse haben sich zu ihren ersten Arbeitssitzungen getroffen. Und ich war gleich richtig im Stress: Der Petitionsausschus am Mittwoch war noch ruhiger, aber am Donnerstag bin ich zwischen Wirtschafts-und Sozialausschuss hin-und hergewechselt. Im Wirtschaftsausschuss bin ich Mitglied, im Sozialausschuss wurde ein Antrag von mir behandelt. Da musste ich ein bißchen flitzen.

Leider hat sich das Engagement nicht voll gelohnt, mein Antrag zur Abschaffung der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge wurde von der CSU abgelehnt. Obwohl sogar unsere liebe Frau Ministerin Aigner in einem ihrer ersten Interviews angekündigt hat, dass diese Regelung abgeschafft gehört. Mal wieder typisch: Nur leere Worte.

Weihnachten ist explodiert…

Heute ist bei mir Weihnachten explodiert. Keine Sorge, es handelt sich nur um die alljährliche Umdekorierung in meinem Hotel, die Sommerdeko kommt raus, dafür zieht Weihnachten ein. Einen ganzen Tag sieht es ein bißchen wild aus, Tannengirlanden, große Kränze und dieverse weihnachtliche Figuren und Tannenbäume, ein nettes Durcheinander. Aber bis zum Abend hat meine Dekofee immer alles wunderbar untergebracht und die Weihnachtszeit kann kommen.

Die Ausschusssitze werden verteilt

Diese Woche war es soweit: Die Sitze in den Ausschüssen wurden innerhalb der Fraktion verteilt. Natürlich hatten wir uns vorher schon unterhalten, wer gerne in welchen Ausschuss möchte, aber wenn es dann an die finale Entscheidung geht, wird es trotzdem nochmal spannend.

Jetzt ist es aber entschieden: Künftig werde ich im Wirtschafts-und im Petitionsausschuss vertreten sein. In letzterem war ich schon mal einige Monate als Vertretung und mir hat damals besonders die gute sachliche Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg gefallen. Jeder hat sich bemüht, für die vorliegende Petition und die Petenten eine gute Lösung zu finden. So würde ich mir Politik generell wünschen!

Im Wirtschaftsausschuss werde ich versuchen, meine praktischen Erfahrungen als Unternehmerin in einem Familienbetrieb noch mehr einzubringen, manchmal ist regelrecht erschreckend, wie wenig Ahnung von der Praxis einige Abgeordnete haben…

Nicht alles, was auf dem Papier an Regelungen schön aussieht, ist auch in der Praxis wirklich umsetzbar.

Wieder im Landtag

Es gibt Grund zum Feiern, ich habe es geschafft, ich bin wieder im Landtag!

Nach langem Warten stehen die Ergebnisse für Niederbayern als erstes fest: Knapp 24.000 Stimmen, das Ergebnis von 2008 mehr als verdoppelt! Besonders freut es mich, dass ich in Dingolfing das zweitbeste Ergebnis bei den Erststimmen erreichen konnte, mehr als 10.000 Stimmen. Überragend war auch der Stimmkreis Landshut: mehr als 12.000 Zweitstimmen.

Ich bin wirklich sehr erleichtert und super glücklich über mein Ergebnis. Schlimm war nur das lange Warten gestern, bis die Zweitstimmen alle ausgezählt waren…

Aber jetzt steht es fest: Es geht weiter im Landtag! Nun kann ich mich mit voller Energie auf die neuen Aufgaben stürzen, zu tun gibt es jede Menge.

 

Endspurt

Der Wahlkampf neigt sich dem Ende zu, nur noch eine Woche, dann finden die Landtagswahlen statt. Viele werden sagen: Gottseidank, endlich keine Wahlplakate, Flyer und Infostände mehr. Ich bin ehrlich gesagt auch froh, wenn es rum ist, die letzte Zeit war doch sehr anstrengend. Zuerst Plakate entwerfen, drucken lassen, dann müssen sie aufgehängt werden. Dazu kommen Flyer, Zeitungsanzeigen, Infostände und zig Veranstaltungen, wo jedesmal der richtige Ton getroffen werden muss. Letzte Woche am Sonntag zum Beispiel in Karpfham, morgen nochmal in Kirchdorf.

Auch wenn es durchaus auch Spaß gemacht hat, nach der Wahl brauche ich wahrscheinlich erstmal ein paar Tage Schlaf…

Heiße Phase

Jetzt beginnt der Endspurt, die heiße Phase des Wahlkampfs hat begonnen, passend zu den Außentemperaturen.

Neben den normalen Terminen, stapeln sich bei mir die Wahlplakate in verschiedenen Varianten.Sieht nett aus, ich bin aber froh, wenn das alles aufgehängt ist…

Immerhin, diesmal sind es die richtigen Plakate, die erste Version war trotz eines Probeabzugs nicht zu gebrauchen, eine andere Druckerei musste her, da wurde es doch etwas eng.

“Gurkentruppe”

Nein, es handelt sich hier nicht um parteipolitisches Geplänkel, sondern um echte Gurken. Es handelt sich um eine Sauerkonservenfabrik, die jährlich 10.000 Tonnen Gemüse verarbeitet. Seit 1994 werden dort kontinuierlich Lebensmittel für Sauergemüse produziert. Angefangen hat alles mit sog. “Gurkensticks”, jetzt werden Gurken, Karotten und Sellerie auf alle möglichen Arten verarbeitet.

 

Neben der Politik und ihrem Bürokratiewahnsinn bereitet dem Betrieb dieses Jahr vor allem das Wetter Probleme. Zuerst zu lange zu kalt, dann zu nass. Wie hoch der Schaden durch den entstandenen Ernteausfall sein wird, kann der Betrieb noch gar nicht absehen.

Schwierig auch: Genügend Fläche zu einem wirtschaftlich vernünftigen Preis zu bekommen. Mit der Energiewende und dem Biogasboom, steigen die Preise und die Flächen werden knapp. Hier müssen wir aufpassen, nicht das wir irgendwann kaum noch landwirtschaftliche Flächen haben, auf denen auch wirklich Lebensmittel angebaut werden…

 

So viel Holz

Diese Woche war ich wieder unterwegs und habe einen mittelständischen Familienbetrieb besichtigt: Ein Sägewerk. Ein schöner Termin, nicht nur, weil frisch geschnittenes Holz so gut riecht, sonder vor allem, weil unser Gastgeber so nett war. Kleinere Familienbetriebe sind irgendwie viel unkomplizierter und lockerer bei so einem Besuch und wir wurden fürstlich bewirtet.

 

Erfreulich war auch, dass es dem Betrieb momentan sehr gut geht, die Auftragsbücher sind voll. Ein Kritikpunkt, bei dem wir uns einig waren: Verträge wie die “Klausner-Verträge”, bei denen einseitig ein Großsägewerk bevorzugt wird, sind existenzbedrohend für die kleinen Betriebe und sollten künftig unterbunden werden. Ich bin der Meinung, wir sollten als Politiker versuchen, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass möglichst viele unser kleinen, regionalen Betriebe erhalten bleiben und ihr Auskommen haben. Gerade das ist doch die Stärke unserer Wirtschaft und schützt uns in Krisenfällen.

Dankeschön für die Einsatzkräfte

Ein kleines Dankeschön gab es am Sonntag in unserem Festzelt auf dem Volksfest Aschaffenburg für die vielen Helfer und Einsatzkräfte beim diesjährigen Hochwasser. Auf Anregung von MdL Thomas Mütze haben wir gemeinsam mit den Heimatabgeordneten aller Fraktionen vor Ort  die Rettungskräfte ins Zelt eingeladen, um uns für ihre Arbeit zu bedanken. Die vielen  ehrenamtlich tätigen Helfer haben wirklich einen tollen Job während dem Hochwasser gemacht und packen auch hinterher immer noch kräftig mit an.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!