Weihnachten ist explodiert…

Heute ist bei mir Weihnachten explodiert. Keine Sorge, es handelt sich nur um die alljährliche Umdekorierung in meinem Hotel, die Sommerdeko kommt raus, dafür zieht Weihnachten ein. Einen ganzen Tag sieht es ein bißchen wild aus, Tannengirlanden, große Kränze und dieverse weihnachtliche Figuren und Tannenbäume, ein nettes Durcheinander. Aber bis zum Abend hat meine Dekofee immer alles wunderbar untergebracht und die Weihnachtszeit kann kommen.

Die Ausschusssitze werden verteilt

Diese Woche war es soweit: Die Sitze in den Ausschüssen wurden innerhalb der Fraktion verteilt. Natürlich hatten wir uns vorher schon unterhalten, wer gerne in welchen Ausschuss möchte, aber wenn es dann an die finale Entscheidung geht, wird es trotzdem nochmal spannend.

Jetzt ist es aber entschieden: Künftig werde ich im Wirtschafts-und im Petitionsausschuss vertreten sein. In letzterem war ich schon mal einige Monate als Vertretung und mir hat damals besonders die gute sachliche Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg gefallen. Jeder hat sich bemüht, für die vorliegende Petition und die Petenten eine gute Lösung zu finden. So würde ich mir Politik generell wünschen!

Im Wirtschaftsausschuss werde ich versuchen, meine praktischen Erfahrungen als Unternehmerin in einem Familienbetrieb noch mehr einzubringen, manchmal ist regelrecht erschreckend, wie wenig Ahnung von der Praxis einige Abgeordnete haben…

Nicht alles, was auf dem Papier an Regelungen schön aussieht, ist auch in der Praxis wirklich umsetzbar.

Wieder im Landtag

Es gibt Grund zum Feiern, ich habe es geschafft, ich bin wieder im Landtag!

Nach langem Warten stehen die Ergebnisse für Niederbayern als erstes fest: Knapp 24.000 Stimmen, das Ergebnis von 2008 mehr als verdoppelt! Besonders freut es mich, dass ich in Dingolfing das zweitbeste Ergebnis bei den Erststimmen erreichen konnte, mehr als 10.000 Stimmen. Überragend war auch der Stimmkreis Landshut: mehr als 12.000 Zweitstimmen.

Ich bin wirklich sehr erleichtert und super glücklich über mein Ergebnis. Schlimm war nur das lange Warten gestern, bis die Zweitstimmen alle ausgezählt waren…

Aber jetzt steht es fest: Es geht weiter im Landtag! Nun kann ich mich mit voller Energie auf die neuen Aufgaben stürzen, zu tun gibt es jede Menge.

 

Endspurt

Der Wahlkampf neigt sich dem Ende zu, nur noch eine Woche, dann finden die Landtagswahlen statt. Viele werden sagen: Gottseidank, endlich keine Wahlplakate, Flyer und Infostände mehr. Ich bin ehrlich gesagt auch froh, wenn es rum ist, die letzte Zeit war doch sehr anstrengend. Zuerst Plakate entwerfen, drucken lassen, dann müssen sie aufgehängt werden. Dazu kommen Flyer, Zeitungsanzeigen, Infostände und zig Veranstaltungen, wo jedesmal der richtige Ton getroffen werden muss. Letzte Woche am Sonntag zum Beispiel in Karpfham, morgen nochmal in Kirchdorf.

Auch wenn es durchaus auch Spaß gemacht hat, nach der Wahl brauche ich wahrscheinlich erstmal ein paar Tage Schlaf…

Heiße Phase

Jetzt beginnt der Endspurt, die heiße Phase des Wahlkampfs hat begonnen, passend zu den Außentemperaturen.

Neben den normalen Terminen, stapeln sich bei mir die Wahlplakate in verschiedenen Varianten.Sieht nett aus, ich bin aber froh, wenn das alles aufgehängt ist…

Immerhin, diesmal sind es die richtigen Plakate, die erste Version war trotz eines Probeabzugs nicht zu gebrauchen, eine andere Druckerei musste her, da wurde es doch etwas eng.

“Gurkentruppe”

Nein, es handelt sich hier nicht um parteipolitisches Geplänkel, sondern um echte Gurken. Es handelt sich um eine Sauerkonservenfabrik, die jährlich 10.000 Tonnen Gemüse verarbeitet. Seit 1994 werden dort kontinuierlich Lebensmittel für Sauergemüse produziert. Angefangen hat alles mit sog. “Gurkensticks”, jetzt werden Gurken, Karotten und Sellerie auf alle möglichen Arten verarbeitet.

 

Neben der Politik und ihrem Bürokratiewahnsinn bereitet dem Betrieb dieses Jahr vor allem das Wetter Probleme. Zuerst zu lange zu kalt, dann zu nass. Wie hoch der Schaden durch den entstandenen Ernteausfall sein wird, kann der Betrieb noch gar nicht absehen.

Schwierig auch: Genügend Fläche zu einem wirtschaftlich vernünftigen Preis zu bekommen. Mit der Energiewende und dem Biogasboom, steigen die Preise und die Flächen werden knapp. Hier müssen wir aufpassen, nicht das wir irgendwann kaum noch landwirtschaftliche Flächen haben, auf denen auch wirklich Lebensmittel angebaut werden…

 

So viel Holz

Diese Woche war ich wieder unterwegs und habe einen mittelständischen Familienbetrieb besichtigt: Ein Sägewerk. Ein schöner Termin, nicht nur, weil frisch geschnittenes Holz so gut riecht, sonder vor allem, weil unser Gastgeber so nett war. Kleinere Familienbetriebe sind irgendwie viel unkomplizierter und lockerer bei so einem Besuch und wir wurden fürstlich bewirtet.

 

Erfreulich war auch, dass es dem Betrieb momentan sehr gut geht, die Auftragsbücher sind voll. Ein Kritikpunkt, bei dem wir uns einig waren: Verträge wie die “Klausner-Verträge”, bei denen einseitig ein Großsägewerk bevorzugt wird, sind existenzbedrohend für die kleinen Betriebe und sollten künftig unterbunden werden. Ich bin der Meinung, wir sollten als Politiker versuchen, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass möglichst viele unser kleinen, regionalen Betriebe erhalten bleiben und ihr Auskommen haben. Gerade das ist doch die Stärke unserer Wirtschaft und schützt uns in Krisenfällen.

Dankeschön für die Einsatzkräfte

Ein kleines Dankeschön gab es am Sonntag in unserem Festzelt auf dem Volksfest Aschaffenburg für die vielen Helfer und Einsatzkräfte beim diesjährigen Hochwasser. Auf Anregung von MdL Thomas Mütze haben wir gemeinsam mit den Heimatabgeordneten aller Fraktionen vor Ort  die Rettungskräfte ins Zelt eingeladen, um uns für ihre Arbeit zu bedanken. Die vielen  ehrenamtlich tätigen Helfer haben wirklich einen tollen Job während dem Hochwasser gemacht und packen auch hinterher immer noch kräftig mit an.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!

Wohin mit dem Wasser?

Land unter in Landshut. Im Vergleich zu anderen Städten wie z.B.Passau sieht es bei uns in Landshut ja noch ganz gut aus, auch dank der Flutmulde, die einen Großteil des Wassers um die Altstadt herumleitet. Trotzdem, so etwas habe ich bisher in Landshut noch nicht erlebt: In einigen Teilen von Landshut drückt das Grundwasser dermaßen heftig in die Keller, dass ganze Straßenzüge unter Wasser stehen. Dagegen nimmt sich das Wasser, das bei mir im Keller steht, noch harmlos aus…

Nachdem mich gestern einige Bürger alarmiert haben, habe ich mir das ganze vor Ort angesehen und es war erschreckend. In einigen Straßen musste aus Sicherheitsgründen der Strom abgestellt werden, es gibt kein Licht, keine Heizung, keine funktionierenden Toiletten, mancherorts gab es bereits Brände in den Verteilerkästen, die zum Glück schnell gelöscht werden konnten.

Die Rettungskräfte sind im Dauereinsatz, sie leisten hervorragende Arbeit, aber auch sie mussten an einigen Stellen vor den Wassermassen kapitulieren.  Viele betroffene  Bürger sind völlig verzweifelt, können wegen dem fehlenden Strom nicht in ihren Wohnungen und Häusern bleiben, wissen aber auch nicht, wohin.

Niemand hat damit gerechnet, dass es bei uns in Landshut so schlimm werden würde.

Ein paar Bürger konnte ich in freien Zimmern bei mir im Hotel unterbringen-natürlich kostenlos-, aber der Platz ist begrenzt.  Jetzt bleibt zu hoffen, dass sich das Wetter endlich bessert und der Regen aufhört, damit sich die Lage wieder beruhigt.

 

Fotoshooting mit Kuh

Buchstäblich ins Wasser gefallen ist gestern unser Fototermin. Geplant waren schöne Außenaufnahmen zum Thema Landwirtschaft, gepasst hätte gestern wohl eher “I´m singing in the  rain”. Macht nix, wir haben kurzfristig umdisponiert und heute einen Spontantermin angesetzt.

Dafür gab es dann auch ein tierisches Model: eine Kuh. Organisiert hat das Joachim Frey, der ehemalige Leiter des Agrarbildungszentrums in Landshut. Seit ein paar Jahren unterstützt er mich im Themenbereich Landwirtschaft, zusammen haben wir schon einige Betriebe besichtigt, von einer supermodernen Anlage für Milchvieh über Hühner mit blauen Beinen bis hin zu Zwiebeln war alles dabei.

Heute gab es nun mal zur Abwechslung ein Fotoshooting mit einem sehr geduldigen Model. Bezahlt wurde übrigens in Krauleinheiten hinter den Ohren. Anschließend haben wir die Sonne ausgenutzt und direkt noch ein paar Bilder im Rapsfeld geschossen, fast wie in der Werbung…