Ein ungewöhnlicher Übernachtungsgast

Diese Woche hat sich ein ungewöhnlicher Übernachtungsgast in meinem Hotel einquartiert: Eine kleine Fledermaus hat sich den Eingangsbereich als Schlafplatz ausgesucht, ganz oben im Eck haben wir sie morgens entdeckt. Fledermäuse stehen unter Naturschutz und sind- wie ich finde- nicht nur sehr nützlich, sondern auch wirklich putzig. Wir haben die kleine Fledermaus deshalb in Ruhe schlafen lassen, ich denke, sie wird abends wieder alleine hinausfinden. Und dort vorne im Eingangsbereich stört sie ja niemanden.

 

Ich fürchte nur, dass sie dort nicht die Ruhe hat, die sie eigentlich gesucht hat, immerhin gehen bei uns tagsüber doch viele Leute ein und aus.

Wer übrigens selber eine Fledermaus gefunden hat, oder unfreiwillig in seiner Wohnung beherbergt, kann sich für Tipps zum richtigen Umgang auf www.fledermaus-bayern.de schlau machen. Dort gibt es auch regionale Ansprechpartner, die einem paktisch weiterhelfen können.

Live bei den Roten Raben

Die Roten Raben Vilsbiburg sind ja in der Volleyball-Bundesliga seit Jahren sehr erfolgreich und mischen sogar auf europäischer Ebene mit. Jetzt habe ich endlich mal die Zeit gefunden, ein Spiel zu besuchen – und zwar gegen Minatori Rreshen aus Albanien im Europapokal. Und siehe da: Die Raben-Damen präsentieren sich in guter Form und landen einen souveränen 3:0-Sieg. Mir hat der Besuch in der attraktiven Ballsporthalle bestens gefallen, zumal ich vor Ort mit den Bürgermeistern Helmut Haider (Vilsbiburg) und Peter Dreier (Hohenthann) auch noch sportbegeisterte FREIE WÄHLER-Prominenz aus dem Landkreis Landshut getroffen habe. Fazit: Rundum ein schöner Abend, bestimmt schaue ich mal wieder bei den Roten Raben vorbei!

Abendessen mit dem Ministerpräsidenten

Diese Woche fand anlässlich der Münchner Medientage das alljährliche Abendessen mit dem Ministerpräsidenten im Antiquarium statt. Die Atmosphäre ist etwas ungewöhnlich, livrierte Kellner, viel Pomp und Glanz, aber etwas steif. Es ergeben sich aber immer nette Gespräche.

Gestern allerdings war das Hauptgesprächsthema des Abends das Urteil des bayerischen Verfassungsgerichtshofs zum Volksbegehren gegen Studiengebühren. Ministerpräsident Seehofer ging darauf sogar in seiner Festansprache ein und tuschelte auch mehrmals mit meinem Kollegen Michael Piazolo, unserem hochschulpolitischen Sprecher, der die ganze Sache organisiert und durchgezogen hat. Für uns Freie Wähler ist das natürlich ein Sieg auf ganzer Linie, die Staatsregierung steht eher bedröppelt da. Erste Überlegungen, die Studiengebühren jetzt abzuschaffen und sich das Volksbegehren zu ersparen, gibt es schon, ich bin mal gespannt, wie es weiter geht…

Ich habe mich über die Aufregung und das Getuschel während des Abendessens jedenfalls prächtig amüsiert.

Immer auf Achse…

war ich in den letzten Tagen: Von einer Veranstaltung der Freien Wähler zur nächsten. Zuerst habe ich in Neuburg am Inn über unsere Position zur neuen GEMA-Gebührenordnung, der GEZ-Reform und der Eurokrise berichtet. Einen Tag später war ich bei den Freien Wählern Offenberg, dort ging es um ähnliche Themen. Besonders die GEMA-Problematik bewegt viele Menschen. Fast jeder ist irgendwie davon betroffen, weil er gerne in eine Musiknkeipe geht, sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagiert und um das nächste Fest fürchtet oder weil die Kommune kein  Stadtfest mehr veranstaltet. Viele haben Angst, dass geliebte Veranstaltungen wegfallen…

Am Samstag war es dann fröhlicher, auf dem Weinfest in Hohenthann. Sehr stimmungsvoll im Gewölbe mit guter Musik, einem Gstanzlsänger und sehr guten Gesprächen bei Brotzeit und Wein.

Diese Woche folgt das Abendessen mit dem Ministerpräsidenten im Antiquarium im Rahmen der Münchner Medientage. Da geht es leider nicht so locker zu wie beim Weinfest…

Bericht folgt.

Noch keine Entscheidung über Gammelsdorfer Grube

Es bleibt weiter spannend in Sachen Bentonitgrube Gammelsdorf. Heute hat sich der Wirtschaftsausschuss mit den Petitionen besorgter Bürger und der Gemeinde Bruckberg befasst. Deren Kernforderung: Keine weitere Verfüllung der Grube mit belastetem Material, da sie eine Verschmutzung des Grundwassers und als Folge Gesundheitsschäden befürchten.

Ich habe mich ja schon vor Ort umgesehen und einige Infogespräche dazu geführt und ich kann die Bedenken nachvollziehen, daher war ich heute auch im Ausschuss dabei. Wir haben ausführlich und offen über alles geredet, für eine endgültige Entscheidung fehlen aber noch ein paar Fakten. Also wird sich der Ausschuss nochmal mit dem Thema befassen, wenn die neusten Messergebnisse da sind. Bis dahin darf aber auf dem Gelände nichts weiter verfüllt oder erweitert werden.

Ich selbst stelle mir die Frage, ob so ein Material- da ist immerhin einiges an Arsen, Blei und Quecksilber drin, wenn man die rechtlich erlaubten Höchstmengen auf eine  LKW-Ladung umrechnet- unbedingt in so eine Grube muss? Kann man das nicht in eine speziell absicherte Deponie bringen?

Es heißt zwar, dass keine Gesundheitsgefährdung besteht, aber wirklich ausschließen kann das auch niemand, zumal es Jahre dauern kann, bis die Schadstoffe ins Grund-und Trinkwasser der Nachbargemeinden gesickert sind. Dann aber ist es zu spät…

Ich werde auf jeden Fall an der Sache dranbleiben und bin beim nächsten Termin im Ausschuss wieder dabei.

Mit dem Bodyguard zur Podiumsdiskussion

Diese Woche bin ich zum ersten Mal in den Genuß eines eigenen Bodyguards gekommen:

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in München hat die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion eine Diskussionsrunde zum Thema Eurokrise organisiert. Während der Dienstag noch etwas ruhiger war, ging es am gestrigen Mittwoch richtig zur Sache in München. Ich habe daher wohlweislich im Maximilianeum geparkt und mich dann zu Fuß auf den Weg zur Ländermeile gemacht. Wegen des hohen Besuchs- Bundeskanzlerin Merkel, Bundespräsident Gauck etc.- waren etliche Bereiche abgesperrt. Mit meinem Ausweis durfte ich zwar rein, aber alleine wollte man mich dann nicht rumlaufen lassen, also habe ich einen eigenen Bodyguard zugeteilt bekommen. So sicher bin ich noch nie zu einer Veranstaltung gelangt!

Die Diskussionsrunde zur Eurokrise war an beiden Tagen sehr interessant und hat mich in meiner kritischen Haltung zu den ganzen Eurorettungsplänen bestätigt. Viele der Bürgerinnen und Bürger sind sehr skeptisch, was die ganzen Rettungsschirme und Milliardenhilfen angeht und fühlen sich von der Politik nicht ernst genommen. Ein großer Teil der Bevölkerung ist zudem sehr gut informiert, wie ich festgestellt habe, teilweise besser, als so manche Politiker…

Diskussion zur Eurokrise mit Prof. Dr. Arnulf Baring und meinem Fraktionskollegen Prof.dr. Michael Piazolo

Ein landwirtschaftliches Wochenende

Letztes Wochenende stand bei mir ganz im Zeichen der Landwirtschaft. Am Samstag war ich in München bei der Eröffnung des zentralen Landwirtschaftsfest auf der Theresienwiese. Leider hat es fürchterlich geregnet und es gab nur einen Einlass, vor dem sich ungefähr 500 Leute stauten. Somit habe ich den Tag gleich mit einer unfreiwilligen Dusche angefangen, denn wie es so ist: den Schirm hatte ich natürlich vergessen…

Am Sonntag war ich dann noch beim Tag der offenen Tür  des Lehr-und Beispielsbetriebs für Obstbau in Deutenkofen. Dort werden über 500 verschiedene Sorten aller einheimischen Obstsorten angebaut. Das  Wetter hat zum glück auch mitgespielt, diesmal gab es Sonne statt Regen.

Landwirtschaftsfest München

Wer im Glashaus sitzt…

…sollte nicht mit Steinen werfen: Wie ich in der Zeitung gelesen habe, beklagen einige CSU-Amtsträger im Landkreis Landshut eine “mittelstandsfeindliche Politik” der Freien Wähler in Rottenburg. Ich persönlich finde es auch nicht schön, wenn einer Firma, wie hier anscheinend geschehen, Steine in den Weg gelegt werden, um sie am Ausbau und an der Erweiterung der Firma zu hindern. Anscheinend steckt hier aber ein Nachbarschaftsstreit dahinter, unschön, aber sicher nicht ungewöhnlich. Daraus jetzt gleich eine “mittelstandsfeindliche Haltung” zu konstruieren, ist ein bißchen übertrieben.

Schmunzeln musste ich dann allerdings, als ich in der gleichen Zeitung auf einer anderen Seite lesen durfte, dass der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunion Niederbayern das Handtuch geworfen hat, und zwar aus Frust über seine eigenen Parteikollegen. Diese hätten seine Anträge ausgebremst und nichts für die Entlastung der kleinen und mittleren Unternehmen getan, sondern sich nur auf die Großindustrie konzentriert.

Da frage ich mich schon, ob die CSU hier nicht erst vor ihrer eigenen Haustür kehren sollte, bevor sie andere politische Gruppen als “mittelstandsfeindlich” darstellt…

 

Live in Karpfham

Am Sonntag besuche ich das Karpfhamer Fest. Es gilt als drittgrößtes Volksfest Bayerns nach dem Oktoberfest in München und dem Gäubodenfest in Straubing. In fünf Tagen kommen rund 400.000 Gäste. Wer die Großveranstaltung zwischen Passau und Pfarrkirchen noch nicht besucht hat, hat erstens was versäumt und kann sich zweitens nicht vorstellen, was da los ist. Um 8 Uhr bin ich in Landshut losgefahren, um pünktlich zu unserer FREIE WÄHLER-Veranstaltung um 10 Uhr vor Ort zu sein. Und schon um kurz nach 9 Uhr ist es im Rottal zu kilometerlangen Staus gekommen, aus allen Richtungen drängten die Autofahrer nach Karpfham. Auch bei uns im Afhamer Zelt ist einiges los, als unser Vorsitzender Hubert Aiwanger, der Finanzexperte Stephan Werhahn und ich bei einem politischen Frühschoppen den Menschen die Vorstellungen der FREIEN WÄHLER näherbringen. Anschließend mache ich noch einen Rundgang durch die Rottalschau, führe zahlreiche interessante Gespräche an den Ständen und fahre am Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause. Ab sofort hat Karpfham einen festen Platz in meinem Herzen. Ein herzliches Dankeschön an die netten Wirtsleut’ und die großzügige Brauerei!

Quietscheentchen im Bierkrug

Kennen Sie schon den neuesten Trend für den Bierkrug? Wenn nicht, dann wissen Sie es jetzt: es ist die Quietscheente. Eigentlich eher aus der Badewanne bekannt, ist sie jetzt auch in der Maß angekommen. Das glauben Sie mir nicht? Können Sie aber, ich habe es selbst am Wochenende auf dem Barthelmarkt in Oberstimm gesehen.

Da schwimmt eine nette gelbe Quietscheente oben auf dem Bier. Ab und zu wird der Krug kräftig durch die Luft geschwenkt und dann flitzt die Ente von einer Seite zur anderen. Wer zu wild schüttelt, dem haut die Ente ab, zum Nachbarn oder vielleicht auch zur Nachbarin. Womit es dann einen schönen Grund zur Kontaktaufnahme gibt: Entschuldigung, haben Sie mein Quietscheentchen gesehen?